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Tierversuche für Kosmetika

Seit Inkrafttreten der neuen Kosmetikverordnung Mitte 2013 dürfen an Tieren getestete Kosmetika und deren Inhaltsstoffe nicht mehr in die EU eingeführt werden.

Ein historischer Sieg für Tierversuchsgegner! Ist doch alles prima!  Nein, leider werden für Kosmetika und Pflegeprodukte noch immer grausame Tierversuche durchgeführt.

Der Kosmetikverordnung steht nämlich das seit 2009 gültige Gesetz REACH („Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals“) im Wege.

Unter REACH ist geregelt, dass alle existierenden und neuen Inhaltsstoffe auf ihre Sicherheit überprüft und ggf. getestet werden müssen. Da es keine zugelassenen Alternativmethoden gibt, müssen einige dieser Tests auch an Tieren durchgeführt werden.

Dies führt dazu, dass die Industrie sogar anerkannt ungiftige Substanzen, wie z.B. Jojobaöl testet.

Kosmetik-Rohstoffe, die nur in Kosmetika verwendet werden, sind von der Chemikalienverordnung REACH ausgenommen. Dazu ist jedoch zu sagen, dass nur wenige Rohstoffe ausschließlich in Kosmetikprodukten eingesetzt werden. Die verwendeten Rohstoffe kommen auch in vielen anderen Bereichen wie Arzneimitteln, Lebensmitteln, Farben oder Reinigungsprodukten zum Einsatz.

Außerdem können Kosmetikkonzerne nach wie vor Tierversuche für Stoffe und Produkte durchführen, die sie nicht in die EU einführen. Solange es also kein weltweites Verbot von Kosmetik-Tierversuchen gibt, werden weiterhin Tierversuche durchgeführt.

Machen Tierviersuche für Kosmetikartikel Sinn?

Die Kosmetikindustrie nennt als Grund für Tierversuche immer wieder die Verbrauchersicherheit.

Doch auch hier gilt:  Die Ergebnisse der Tierversuche lassen sich wegen der vielfältigen Unterschiede zwischen Mensch und Tier nicht auf den Menschen übertragen.

Tierversuche könne niemals die Garantie für ein sicheres und unbedenkliches Produkt sein. Von Unbedenklichkeit kann erst gesprochen werden, wenn sich ein Produkt jahrzehntelang bewährt, ohne dass es beim Menschen zu Schäden kommt.

Beweis hierfür sind, unter anderem, die vielen bekannten Schadensfälle zu welchen es in der Vergangenheit gekommen ist. Wie z.B. der Fund von krebsfördernden oder krebserzeugenden Substanzen in Shampoos, Badezusätzen, Lippenstiften, Wimperntuschen, Lidschatten und Haarfärbemitteln.

Wie finde tierversuchsfreie Kosmetik?

In der Positiv-Liste findet man Firmen, die keine Tierversuche durchführen und nur Inhaltsstoffe verwenden, die seit 1979 nicht mehr im Tierversuch getestet wurden.

Der Standard HCS ist ein in Europa und den USA verbreitetes Siegel der Cruelty Free International. Weder Inhaltsstoffe noch Endprodukte dürfen ab einem vom Hersteller festgelegten, fixen Stichtag in Tierversuchen getestet worden sein. Die Angaben der Firmen werden durch unabhängige Kontrollinstanzen regelmäßig überprüft.