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Deutschland, Deine Tierheime

Es gibt sie in fast jeder Stadt, die Menschen, die sich tagtäglich für Tiere in Not einsetzen. Dabei kennen sie kein Wochenende, keinen Feiertag und gehen regelmäßig an ihre Grenzen. Jährlich nehmen Deutsche Tierheime circa 300.000 Tiere auf.

Wir erachten die Arbeit von Tierheimen als eine selbstverständliche Dienstleistung. Jeder Mensch, der ein Tier findet oder es aus bestimmten Gründen abgeben muss oder will, fährt direkt ins ortsansässige Tierheim. Aber auch für die Kommunen übernehmen Tierheime wichtige Pflichtaufgaben.

Kein Tier wird seinem Schicksal überlassen. Das leisten unsere Tierheime:

Ob ausgesetzt, abgegeben, vernachlässigt und misshandelt oder als frei lebendes Tier auf menschliche Hilfe angewiesen – kein Tier wird seinem Schicksal überlassen. Auch Exoten und vermeintliche, per Gesetz als „gefährlich“ eingestufte, Kampfhunde  die sich nur sehr schwer wieder vermitteln lassen, bilden keine Ausnahme.

Tierheime übernehmen für die Kommunen wichtige Pflichtaufgaben, wie die Aufnahme von Fundtieren und beschlagnahmten Tieren:

  • Sie nehmen kurzfristig und auf Zuruf zig Hunde aus dem illegalen Welpenhandel auf und stemmen alle anfallenden Kosten, um die kranken und verstörten Welpen zu versorgen.
  • Sie nehmen kranke, halb verhungerte und verstörte Tiere aus Animal-Hoarding-Fällen auf und tragen hierfür sämtliche Kosten.
  • Sie kommen bei Hochwasser-Katastrophen zum Einsatz.
  • Sie springen auch dort ein, wo Behörden und Veterinärämter nicht konsequent durchgreifen.
  • Sie füttern und kastrieren frei lebende Katzen und versuchen die überquellende Population an Straßenkatzen in Schach zu halten.

Tierheime geben jedem Tier eine warme, trockene und artgerechte Unterkunft. Sie sind für die sach- und artgerechte Betreuung und Fütterung eines jeden Tieres zuständig und kümmern sich um das Reinigen und die Instandhaltung der Tierunterkünfte.

Trotz Dauerüberlastung geben die Mitarbeiter jedem Tier Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Nicht zuletzt sorgen Sie dafür, dass jedes Tier das liebevolle Zuhause bekommt, das es verdient.

Die Lage der Tierheime in Deutschland ist ernst!

Deutsche Tierheime erhalten für ihren Arbeitsauftrag keine kostendeckende Unterstützung vom Staat. Die Kommunen übernehmen durchschnittlich nur 25% Prozent der anfallenden Kosten, rufen aber regelmäßig ca. 80% der Leistungen bei den Tierheimen ab.  

Von den 300 Millionen Euro Hundesteuer die jährlich in deutsche Gemeindekassen fließen, sehen Tierheime für gewöhnlich keinen Cent. Geht auch die Spendenbereitschaft noch weiter zurück, werden bis zu 50% der Deutschen Tierheime in absehbarer Zeit Insolvenz anmelden müssen.

Alleine in Bayern sind in den letzten beiden Jahren für die Aufnahme und Pflege sichergestellter Welpen aus illegalen Transporten 800.000,00 € an Kosten angefallen. Diese Kosten mussten über den Deutschen Tierschutzbund aus Spendengeldern finanziert werden. Und es geht munter weiter: Bereits im ersten Monat dieses Jahres wurden in Bayern neun illegale Welpentransporte gestoppt.

Trotz größter Bemühungen, diverser Gespräche und Bitten um Hilfe, erfolgte bisher keinerlei finanzielle Unterstützung. Weder für die Versorgung und Pflege der hohen Anzahl beschlagnahmter Tiere, noch für die Erhaltung der bayerischen Tierheime. Im Dezember 2016 hat die CSU-Fraktion sogar den Antrag der SPD-Landesfraktion hinsichtlich eines runden Tisches zum illegalen Welpenhandel abgelehnt.

Der Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes hat die Bayerische Staatsregierung nun erneut aufgefordert, mit den kommunalen Spitzenverbänden über einen landeseinheitlichen Rahmen zur Finanzierung des praktischen Tierschutzes zu beraten. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bitten diesmal gnädigst erhört werden.

Tierheime haben unsere Unterstützung verdient! So können Sie helfen:

  • Möchten Sie nach reiflicher Überlegung ein Tier aufnehmen, gehen Sie bitte in das nächstgelegene Tierheim.
  • Unterstützen Sie das örtliche Tierheim oder den Deutschen Tierschutzbund mit Geld-Spenden.
  • Helfen Sie mit Sachspenden wie z. B. Futter, Handtücher, Decken, konkret vom Tierheim benötigtes Material.
  • Übernehmen Sie ein Ehrenamt (Gassigeher, Katzenstreichler, Vorstandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit).
  • Machen Sie sich ein Bild von Ihrem örtlichen Tierheim und berichten Sie Ihren Freunden und Bekannten von Ihren Eindrücken.