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Untragbar: Pelz

„Der Pelz wird das Jahr regieren …“

„…im Jahr 2016 sind die Pelze aus der Welt der Mode überhaupt nicht mehr wegzudenken“

Schon lange haben wir nicht mehr so viel totes Tier an Kleidungsstücken gesehen, wie in den letzten Jahren.

Zwar geht der Trend eher weg von Pelzjacken oder Mänteln, jedoch sind es nun die Verzierungen wie Pelzbesatz an Krägen, Kapuzen oder Mützen, die großes Tierleid verursachen.

 

Viele Verbraucher ahnen gar nicht, dass sie z.B. Fuchs, Nerz oder Marderhund-Pelz tragen, da die Kennzeichnung fehlt.

Auch bei Kinderspielzeug und sogar Heimtierartikeln wird oft Echtpelz verwendet.

Zahlen, bitte!

Nachdem Hersteller und auch Käufer lange Zeit aus ethischer Überzeugung auf Kunstpelz ausgewichen sind, gibt es seit einigen Jahren wieder einen blühenden Markt für Echtpelz.

Lt. der International Fur Trade Federation (IFTF) lag der Gesamtumsatz des weltweiten Pelz-Einzelhandels im Geschäftsjahr 2011/2012 bei 15,6 Mrd US $.

Die Zahlen dieses Verkaufszeitraum setzten sich wie folgt zusammen:

  • Der Umsatz in Asien  beträgt US $ 5,6 Mrd, etwas über 35 % des weltweiten Umsatzes
  • Europa erzielte US$ 4,4 Mrd – entsprechend 28% des Weltumsatzes
  • Eurasien (Russland, Türkei, Ukraine und Kasachstan) steht für US $ 4,3 Mrd – das entspricht 27,5% des Weltumsatzes
  • Amerikanische Umsätze (Nord- und Südamerika) beliefen sich auf US $ 1,2 Mrd und ergeben  7% des Weltumsatzes.

Noch im Jahr 2001/2002 verzeichnete die Branche einen Umsatz von 10,9 Mrd. US $, das heißt, es gab eine Steigerung von 44% im Zeitraum der letzten 10 Jahre.

(Quelle: http://www.pelzinstitut.de)

Zucht unter grausamen Bedingungen

Die Pelztiere werden in winzigen, aneinandergereihten Drahtkäfigen gehalten, was vor allem ihren empfindlichen Pfoten sehr zusetzt. Ihre Exkremente fallen durch die Gitter direkt auf den Boden unter ihnen. Für die Tiere mit den feinen Nasen ein bestialischer, kaum auszuhaltener Gestank.

In freier Wildbahn sind Pelztiere meist Einzelgänger und können sich in riesigen Revieren bewegen. Auf den Pelzfarmen jedoch leben sie aneinander gepfercht mit ihren Artgenossen und entwickeln schwere Verhaltensstörungen. Sie verletzen sich selbst, oft kommt es auch zu Kannibalismus.

Nach Monaten der Quälerei kann der Pelz „geerntet“ werden. Die Tiere sterben durch Vergiftung, Stromschläge oder werden vergast.

60 -180 Sekunden dauert es, bis die Betäubung einsetzt, wenn Nerze mit Kohlenmonoxid vergast werden.

7 Sekunden lang muss man Füchse unter Strom setzen, bis sie sterben.

Da die meisten Arbeiter auf den Pelzfarmen im Akkord arbeiten, achten sie nicht darauf, ob die Tiere wirklich tot sind, bevor sie gehäutet werden.

 

Irreführende und falsche Informationen auf Etiketten

Oft wird der Verbraucher durch falsche Informationen in die Irre geführt. In vielen Fällen wird Echtpelz sogar als Kunstpelz gekennzeichnet! Das enthüllte eine aktuelle Recherche von VIER PFOTEN und dem Deutschem Tierschutzbund: https://www.vier-pfoten.de/themen/wildtiere/pelz/pelzkennzeichnung/

Falsche Behauptungen

Kein Pelz ohne Tierleid. Egal, ob aus der Jagd oder von Pelzfarmen in Europa oder China, es gibt keine „tierfreundliche“ Methode Pelz zu gewinnen.

Hier sollte man sich auch nicht von freiwilligen Kennzeichnungen der Modeindustrie oder eigenen Labels der Pelzindustrie, wie dem OA-Lable (Origin Assured), täuschen lassen.

Das OA-Lable verspricht, dass die Pelze nur aus Ländern mit bestehenden Tierschutzrichtlinien stammen. Das Label verweist jedoch nur auf nationale Gesetze und sagt nichts darüber aus, ob diese von den Betreibern überhaupt eingehalten werden.

Der Pelztest

So kann jeder erkennen, ob es sich um echten Pelz handelt:

  • Pusten

Echter Pelz zeichnet sich durch feine Härchen aus, die sich bewegen und zur Seite legen, wenn man sie anpustet. Kunstpelz dagegen ist starrer und bewegt sich kaum.

  • Hinter die Kulissen schauen

Am Echtpelz ist das Leder noch dran. Zieht man den Pelz auseinander, erkennt man das Leder darunter. Wohingegen man beim Kunstpelz eine Webstruktur erkennt.

Wenn der Echtpelz ungeschnitten ist, kann man ihn oft auch an seiner Unterwolle erkennen, die aus noch flauschigeren und dichteren Haaren besteht.

  • Feuerprobe

Zu guter Letzt könnte man noch ein paar Härchen anzünden. Der echte Pelz riecht nach verbrannten Haaren, der Kunstpelz nach verbranntem Plastik. Dieser Test ist natürlich nur zuhause und an bereits gekauften Produkten durchführbar.

FurFree Retailer Programm

Diese internationale Initiative kennzeichnet Einzelhändler, die sich schriftlich zu einem Ausstieg aus dem Pelzverkauf verpflichtet haben.

http://www.furfreeretailer.com/shop.php?country=DE

 

Garantiert pelzfrei. Tierschutz – Statement – Faire Ware by Sandy P.Peng

http://www.sandyppeng-shop.com/

Sandy P.Peng Tierschutz Anti-Pelz Kampagne mit Animal Equality