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Tierquälerei All Inclusive

Für uns die schönsten Tage des Jahres, für viele Tiere die Hölle. Oft ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein, kommen Urlauber mit den unterschiedlichsten Tierschutzproblemen in Berührung. Gerade in den Urlaubsparadiesen leiden Tiere für unser Verlangen nach Bequemlichkeit, Unterhaltung, Urlaubsromantik oder exotischen Spezialitäten.

Im Folgenden nur ein paar Beispiele tierquälerischer Attraktionen in Urlaubsländern, die Sie unbedingt meiden sollten. Nur wenn Urlauber Shows, fragwürdige „Spezialitäten“ oder gewisse Souvenirs ablehnen, lassen sich Verbesserungen für die Tiere erreichen. Denn eine entscheidende Basis für den Fortbestand dieser grausamen Angebote ist der Tourismus.

Tier-Shows

Zur Unterhaltung von Touristen werden in vielen Ländern Tiere in Shows präsentiert, in welchen sie nicht nur unter den Darbietungen zu leiden haben, die sie vollführen müssen, sondern auch unter der nicht artgerechten Haltung. Von den Trainingsmethoden, mittels derer sie ihre „Kunststücke“ erlernen müssen, ganz zu schweigen.

Ein besonders grausames Spektakel sind Stierkämpfe. Trotz weltweiter Kritik und heftiger Diskussionen, finden in Ländern wie Spanien und Portugal aber auch in anderen Ländern Südeuropas sowie Mittel- und Südamerikas noch immer Stierkämpfe statt. Diese Länder sehen den Stierkampf als ihr kulturelles Erbe an. Die Matadore werden wie Helden verehrt.

Im klassischen Stierkampf in der Arena wir der Stier zunächst angestachelt, indem man ihm mit einem Widerhaken in den Nacken sticht. Wild vor Schmerz rennt das Tier dann in die Arena, wo es von den Picadores mit Stecklanzen bearbeitet wird. Ziel ist es, die Bänder und Sehnen des Rückens und Nackens zu verletzen, so dass der Stier den Kopf nicht mehr heben kann. Ist der Stier durch die Verletzungen und den hohen Blutverlust geschwächt, geht es darum, den Stier so zu parieren, dass der Matador seinen Dolch durch die Schulterblätter des Stiers bis ins Herz stechen kann und ihn damit tötet. In vielen Fällen lebt das Tier jedoch noch eine ganze Zeit lang, wenn es an Ketten aus der Arena gezerrt wird.

Auch bei den angeblich „unblutigen“ Stierkämpfen (Portugal) werden den Stieren Widerhaken und Stöcke in den Rücken gerammt. Das Tier stirbt allerdings erst nach der Show.

Bei der berühmten Stierhatz im spanischen Pamplona (San Fermín Festivals ) werden Stiere von Hunderten Menschen verfolgt und geschlagen. In Panik rutschen sie immer wieder in den engen Gassen aus und tragen teils schwere Verletzungen davon. Am Ende finden auch sie in der Arena den Tod.

Ganz besonders sollte man auch Tanzbären,  Delfin- oder Orca-Shows meiden.

Tiere als Transportmittel

Pferdefuhrwerke sind ein beliebtes Transportmittel. Die Pferde müssen den ganzen Tag in der heißen Sonne schuften, um die Touristen mit ihrem Gepäck in die Hotels zu bringen. Aber damit nicht genug. Die Pferde werden oft geschlagen und bekommen teilweise sogar Salzwasser zu trinken! Die Hufe sind nicht fachgerecht beschlagen und Verletzungen werden entweder gar nicht oder ungenügend behandelt. Unter diesen Strapazen haben viele der Tiere ein Lebenserwartung von nur wenigen Jahren.

Eine Pferdekutschenfahrt hat nichts romantisches mehr an sich, wenn man bedenkt, dass die Tiere in brütender Hitze, Eiseskälte, Regen und Sturm sowie bei dichtem Verkehr ein hohes Gewicht ziehen müssen. Erbarmungslos werden sie angetrieben, ihren Dienst zu verrichten. Die sensiblen Tiere reagieren sehr schreckhaft auf laute Geräusche. Das liegt in ihrer Natur, denn ein Pferd ist ein Fluchttier! Deshalb sind Pferdekutschen auch oft in Verkehrsunfälle verwickelt. Auch ist kein Pferd dafür geschaffen, den ganzen Tag auf hartem Asphalt oder gar Kopfsteinpflaster zu stehen oder zu laufen. Nach einem langen Tag, der Witterung schutzlos ausgesetzt und ohne ausreichende Versorgung, brachen schon viele Tiere erschöpft zusammen.

Auch die Kraft und Ausdauer von Eseln ist im Übrigen begrenzt. Aber auch diese Tiere werden rücksichtslos und bis zum Zusammenbruch ausgenutzt, wenn sie etwa Lasten und Touristen kilometerweit durch die Wüste oder etwa Berge hinauftragen müssen.

Wer z.B. in Thailand und anderen Ländern Asiens auf einem Elefanten reiten möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich immer um ein Tier handelt, dessen Natur und Wille mit körperlicher und seelischer Gewalt gebrochen wurde.

Foto-Tiere

An Standpromenaden, auf Märkten oder Einkaufsmeilen, hat man oft die Möglichkeit, sich mit einem Wildtier fotografieren zu lassen. Eine einmalige Gelegenheit! Wann kann man schon mal ein Foto mit einem Bären, einem Babyelefanten oder einem Äffchen machen?  Von diesen und ähnlichen Gedanken profitieren die skrupellosen Geschäftemacher, die die Wildtiere oft schon als Jungtier aus ihrem natürlichen Lebensraum herausreißen und von der Mutter trennen. Für die Tiere ist das ständige „Herumreichen“ Stress pur. Zudem werden sie magelhaft und schon garnicht artgerecht versorgt, so dass sie oft einen frühen Tod sterben. So schwer es auch fällt, Freikaufen sollte man die Tiere nicht. Denn schon nach kürzester Zeit wird der Tier durch ein anderes ersetzt und die Quälerei geht weiter.

Spezialitäten

Die hier aufgelisteten Delikatessen sind nur eine kleine Auswahl an Speisen, die unter unglaublichem Tierleid erzeugt werden. Generell gilt: einfach mal etwas genauer nachdenken oder auch nachfragen, unter welchen Bedingungen der vermeintliche Gaumenschmaus entstanden sein könnte.

Asien: Haifischflossensuppe. Für diese „Delikatesse“ werden im Jahr 75 Millonen Haie gefangen. Bei lebendigem Leib werden ihnen die Flossen abgeschnitten. Die noch lebenden Tiere werde zurück ins Meer geworfen, wo sie einen qualvollen Tod sterben.

Mittelmeerländer: Hier stehen nicht nur Singvögel auf dem Speiseplan die unter Artenschutz stehen, sondern auch größere Zugvögel wie Kraniche, Störche und Raubvögel. Millionen Vögel werden jährlich verspeist! In ganz Europa nehmen die Vogelpopulationen ab, und das Morden im Mittelmeerraum ist einer der Gründe dafür.

Frankreich, Belgien, Spanien:  Froschschenkel werden hier als besonderer Gaumenschmaus angesehen. Meist macht man sich nicht einmal die Mühe, die Frösche zu töten, wenn ihnen die Hinterbeine ausgerissen werden.

Frankreich:  Foie gras, die Gänsestopfleber wird hergestellt, indem man den Gänsen täglich gewaltsam einen langen Schlauch in den Hals schiebt und sie mit einem Gemisch aus Mais und Schweineschmalz zwangsernährt. Auf diese Weise vergrößert sich die Leber der Gans immens (Fettleber) – fertig ist die Stopfleber.

Souvenirs

Pelze, Korallen, Schnitzereien aus Elfenbein, Taschen, Gürtel und Schuhe aus Krokodilleder werden nach wie vor in unzähligen Ländern verkauft. Achtung! Die Einfuhr der meisten dieser fremdländischen Mitbringsel nach Deutschland ist verboten und wird sogar mit Bußgeldern bestraft.  http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html