„Helft uns bekannter zu werden
und teilt unsere Seite“

Ihr habt keine Möglichkeit uns eine Spende zukommen zu lassen? Kein Problem. Ihr könnt uns auch helfen indem ihr unsere Seite teilt und wir somit bekannter werden.

Hierfür ein dickes Dankeschön für eure Unterstützung!

Zur Spendenseite

Teilen & Helfen

Auf LinkedIn teilen

Warum sollte ich meine Katze kastrieren lassen?

Eine Kastration ist heutzutage ein Routineeingriff und verhindert nicht nur ungewollten Nachwuchs.

Welche weiteren positiven Effekte eine Kastration mit sich bringt und weitere interessante Infos zum Thema Kastration lesen Sie im Folgenden:

  • Kastrierte Katzen sind gesünder und leben länger

Die Lebenserwartung kastrierter Katzen ist deutlich höher als die von unkastrierten Artgenossen. Sie leben im Durchschnitt etwa 10 Jahre länger.

Unkastrierte Katzen streunen oft tagelang durch die Gegend. So sind sie natürlich größeren Gefahren ausgesetzt. Oft fallen sie dem Straßenverkehr zum Opfer oder infizieren sich auf Ihren Streifzügen häufiger mit FIV (Katzenaids) oder FeLV (Leukose). Das sind Krankheiten, die von andern Katzen bei Revierkämpfen oder auch beim Deckakt übertragen werden können.

Kastrierte Katzen hingegen haben ein kleines Streifgebiet, bleiben ihrem Zuhause nahe und haben weniger Aggressionspotenzial anderen Katzen gegenüber.

Auch sinkt durch den Eingriff das Risiko für Veränderungen oder Entzündungen der Gebärmutter oder Tumoren am Gesäuge gegen Null.

  • Kein Stress mit Artgenossen

Revier- oder Konkurrenzkämpfe und daraus resultierende Verletzungen kommen weit weniger vor.

  • Die Katze lässt das mausen nicht!

Dass kastrierte Katzen nicht mehr jagen, ist leider ein weitverbreiteter Irrglaube! Der Jagdtrieb ist ein Instinkt (angeborenes Verhalten) und lässt sich nicht wegoperieren.

Auch ist der Jagdtrieb unabhängig davon, ob eine Katze hungrig ist oder nicht. Eine gut gefütterte Katze tötet nicht zwangsläufig weniger Mäuse. Im Gegenteil! Oft ist sie bei der Jagd sogar erfolgreicher, weil sie nicht aus Hunger zu Überreaktionen neigt.

→ Für Bauernhöfe ist es also sogar ein Vorteil sich eine kleine Anzahl kastrierter und gut versorgter Mäusefänger zu halten, die dem Hof nahe bleiben und ihren Instinkt dort ausleben.

  • Schlanke Linie bei katzengerechter Fütterung

Richtig ist, dass eine kastrierte Katze einen niedrigeren Energieverbrauch hat und somit – bei unangepasster Fütterung – leichter zulegt. Wenn man sie jedoch nicht überfüttert, bleibt auch eine kastrierte Katze rank und schlank!

Wichtig ist in jedem Fall (ob kastriert oder nicht) eine ausgewogene und artgerechte Ernährung! Ihr Tierarzt berät sie gerne in punkto Katzengerechte Ernährung.

  • Keine übelriechenden Markierungen

Kastrierte Katzen markieren merklich weniger mit Urin als unkastrierte Katzen.

Warum verhindert die Kastration Ihrer Katze auch Tierleid?

Wer seine Freigänger-Katzen kastrieren lässt, träg nachhaltig zu Eindämmung der hohen Population an Streunerkatzen und damit zur Vermeidung von ungemeinem Tierleid bei.

In Deutschland leben über zwei Millionen Katzen auf der Straße. Sie stammen von unkastrierten Hauskatzen mit Freigang ab.

Diese Streuner fristen ein klägliches Dasein. Ständig hungrig und oft auch krank, ist für sie jeder Tag ein Kampf ums nackte Überleben. Zu sehen ist das Elend nur selten, denn leidende Katzen ziehen sich eher zurück, als ihre Not zur Schau zu stellen.

Katzen vermehren sich massenhaft! Eine Katze ist in der Lage im Jahr 2 bis 3-mal Nachwuchs zu bekommen. Pro Wurf werden zwischen 2 und 5 Jungtiere geboren. Die Kätzchen, die im Frühjahr zur Welt kommen, können bereits am Jahresende selbst schon wieder für Nachwuchs sorgen.

Nimmt man also an, dass ein Katzenpärchen 2-mal im Jahr Nachwuchs bekommt und pro Wurf auch nur 3 Kätzchen überleben, so kann dieses Pärchen im Laufe von nur 6 Jahren eine Nachkommenschaft von über 73.000 Katzen produzieren.

Freigänger müssen in jedem Fall kastriert werden, denn nur so lässt sich die dramatische Anzahl von Straßenkatzen reduzieren.

Kastration und Sterilisation – was ist der Unterschied?

Ein weiterer Irrglaube vieler Tierbesitzer ist, dass weibliche Tiere sterilisiert und männliche kastriert werden. Diese Annahme ist falsch. Es handelt sich hier um zwei verscheidende chirurgische Eingriffe.

Bei einer Kastration werden bei der Kätzin die Eierstöcke, beim Kater die Hoden entfernt.

Bei einer Sterilisation erfolgt lediglich eine Unterbrechung der Eileiter bei der Kätzin und der Samenleiter beim Kater. Die Tiere sind zwar unfruchtbar, aber der Geschlechtszyklus und die damit verbundenen Verhaltensweisen und auch Risiken bleiben vollständig erhalten.

Aus diesem Grund ist in jedem Fall eine Kastration die bessere Wahl!