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Moldawiens vergessene Tiere

Die Republik Moldau (Moldawien) ist ein kleines Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Die ehemalige Sowjetrepublik ist seit dem Jahr 1991 unabhängig. Mit einem BIP pro Kopf von 2.233 USD wird Moldawien als das „Armenhaus Europas“ bezeichnet. Moldawien ist aufgrund seiner fruchtbaren Böden und dem milden Klima vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.  Moldawien steht im „Human Development Index“ der Vereinten Nationen auf Rang 114 von 187 Ländern.

In den meisten Dörfern fehlt der Anschluss an das Wasser- und Abwassersystem, Straßen und Wege sind oft unbefestigt. Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie häusliche Gewalt sind keine Seltenheit. Zahlreiche Dörfer sind verwaist. Viele gehen als Arbeitsmigranten ins Ausland und lassen Kinder, alte Menschen und Tiere zurück.

Die wirtschaftliche Situation aber auch die Tatsache, dass es in Moldawien kein Tierschutzgesetz gibt, führen zu den unvorstellbaren Umständen, unter welchen Moldawiens Tiere leben müssen.

Tausende Tiere leben auf der Straße

Besonders hart trifft es natürlich auch hier die Streuner. Hunde und Katzen die auf Müllhalten, in verlassenen Häusern und in Straßengräben ihr klägliches Dasein fristen. Freilaufende oder ausgesetzte unkastrierte Haustiere sind der Grund für die hohe Zahl an Staßenhunden und Katzen auf den Straßen und im Umland der Hauptstadt Chișinău.

Unvorstellbar vor allem das Leid der Hunde. Aufgrund der Vielzahl der Hunde, vor allem in der Hauptstadt, ziehen die Verantwortlichen alle Register. Die Hunde werden auf der Straße vornehmlich vergiftet und sterben hier einen langsamen und schmerzhaften Tod. Viele Hunde werden auch einfangen und in Todeslager gebracht, wo sie erschlagen werden. Um die Tiere zuvor „ruhigzustellen“, werden sie ausgehungert.

Dass diese Tötungsaktionen nur kruzfristige Abhilfe schaffen, ist inzwischen zweifelsfrei bewiesen. Denn jedem getöteten Hund folgt aus dem Umland mindestens ein neuer Hund nach, der den freigewordenen Platz im Rudel einnimmt und seinerseits wieder für zahlreichen Nachwuchs sorgt.

Einige Wenige, die dieses Leid nicht hinnehmen wollen, haben sich ein Herz gefasst. Haben aus eigener Kraft, wenigen Spenden und den wenigen eigenen Mitteln Unterkünfte für Straßentiere geschaffen. Denn auch in Moldawien erhalten derartige Einrichtungen für Tiere keinerlei staatliche Unterstützung. Sie kümmern sich um die Versorgung der Tiere mit Futter und Medikamenten. Zudem kämpfen sie mittels Kastrationen darum, die überquellende Population der Straßentiere einzudämmen.  Mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln, gleicht dies einem Kampf gegen Windmühlen.

Wir wollen helfen, das Leid Moldawiens vergessener Tiere zu lindern.

  • Wir wollen möglichst viele moldawische Shelter mit regelmäßigen Futterspenden unterstützen.

  • Wir wollen, dass die Tiere unter würdigen Umständen in den Sheltern leben dürfen. Hierzu unterstützen wir die Anschaffung von Hütten, Decken, Stroh und Brennholz für den Winter.

  • Wir wollen helfen, die Population der Streuner deutlich einzudämmen, indem wir Kastrationsaktionen finanzieren.

Unterstützen Sie unsere Arbeit in Moldawien mit einer Spende. Jeder Euro zählt! 

Eine Kastration rettet hunderte Tiere vor der Straße!

Eine Hündin ist in der Lage, im Jahr zwei Mal zu werfen. Pro Wurf werden zwischen 2 und 8 Welpen geboren. Jeder nicht kastrierte Hund, sorgt pro Jahr für durchschnittlich 6 neue Welpen, die dann im nächsten Jahr wieder jeweils 6 neue Welpen zur Welt bringen. Mit einem einzigen Eingriff verhindern wir also sofort die Geburt 6 neuer Welpen, die ihr Leben auf der Straße verbringen müssten. Im zweiten Jahr sind es schon 42 Tiere, die nicht leiden müssen. Ein Jahr später sind es bereits 258 Tiere weniger.

Nimmt man an, dass ein Katzenpärchen zwei Mal im Jahr Nachwuchs bekommt und pro Wurf durchschnittlich 3 Kätzchen überleben, so kann dieses Pärchen im Laufe von nur 6 Jahren eine Nachkommenschaft von über 73.000 Katzen produzieren. Die Kätzchen, die im Frühjahr zur Welt kommen, können bereits am Jahresende selbst schon wieder für Nachwuchs sorgen.

Diese Tatsachen machen deutlich, wie viele Tiere wir davor bewahren können, in ein leidgeprägtes Leben auf der Straße hineingeboren zu werden.

Sie können hier effektive und nachhaltige Hilfe leisten!

Die Kosten einer Kastration in Moldawien belaufen sich durchschnittlich auf 25 Euro pro Tier. Mit Ihrer Hilfe können wir viel bewirken!